Test: ADAC Camping- und Stellplatzführer

Der ADAC hat auch für 2016 wieder mit einer neuen Version der ADAC Camping App nachgelegt, dieses Mal sogar mit einigen Verbesserungen der Benutzbarkeit.

Direkt nach dem Start kann man wie auch schon bei der 2015er-Version Google Drive für die Speicherung der Favoriten auswählen. Ich war positiv überrascht, dass meine Favoriten aus dem Vorjahr alle übernommen wurden.

Auch wenn die App sowohl auf dem Smartphone als auch auf dem Tablet funktioniert, rate ich dringend zum Tablet – oder zumindest zu einem deutlich größeren Display als dem Fünfzoller. Es wird schnell fummelig, und leider wird auch kein Querformat unterstützt.

In der App kann man Campingplätze über ihren Namen suchen, sich aber auch auf einer Karte die passenden Campingplätze zum aktuellen Kartenausschnitt anzeigen lassen. Die Suche über die Auswahl einer Landes und Bundeslandes ist ebenfalls möglich, erscheint mir aber nur mäßig sinnvoll – ich kenne zumindest nicht jedes Bundesland außerhalb Deutschlands und weiß folglich auch nicht, wonach ich suchen soll.

Zusätzlich lassen sich alle Suchergebnisse auch nach weiteren relevanten Kriterien filtern, beispielsweise ob Hunde erlaubt sind, die Sterne-Bewertung, die Nähe zum Strand und natürlich die WLAN-Verfügbarkeit.

Bei meiner Urlaubsplanung fiel mir auf, dass es zu den meisten Campingplätzen keine Bilder gibt. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass der ADAC damit wirbt, dass so genannte Inspektoren die Campingplätze vorher aufgesucht haben. Da bleibt nur zu hoffen, dass sich die App so gut verkauft, dass die Inspektoren zukünftig mit Smartphones oder kompakten Systemkameras ausgestattet werden können.

Wie der Campingplatzführer auf totem Holz, den der ADAC ebenfalls vertreibt, ist die ADAC Camping Card 2016 ebenfalls enthalten. Diese verspricht Rabatte bei der Buchung von einigen Campingplätzen.

Fazit

Auch nach dem Facelifting liegt der erste Designpreis in weiter Ferne. Aber die Usability hat sich im Gegensatz zum Vorjahr deutlich verbessert. Eine Alternative zur gedruckten Version ist die App aber auf jeden Fall, denn Tablets gehören mittlerweile im Urlaub zur Grundausstattung und sind dabei auch deutlich platzsparender.